PRP gegen Haarausfall

Wollen Sie den Haarausfall endlich stoppen und den natürlichen Haarwuchs anregen?

Erfahren Sie, wie die PRP-Behandlung bei Dr. Eva Maria Strobl in München Ihre Haarfollikel revitalisieren und zu neuem Haarwachstum verhelfen kann.

PRP Behandlung bei Haarausfall auf einen Blick

Die PRP-Behandlung bei Haarausfall ist eine innovative Methode, um das Haarwachstum zu stimulieren und Haarausfall zu stoppen.

Körpereigenes Plasma (PRP) wird dabei in die Kopfhaut injiziert, das Wachstumsfaktoren enthält und die Haarfollikel revitalisiert.

Im Erfolgsfall kann das Haarwachstum für mehrere Monate bis zu einem Jahr verbessert werden.

Die PRP-Behandlung dauert in der Regel etwa 60 bis 90 Minuten pro Sitzung.

Da PRP aus Eigenblut gewonnen wird, sind Nebenwirkungen selten. Mögliche vorübergehende Reaktionen umfassen leichte Schwellungen oder Rötungen der Kopfhaut.

Eine PRP Behandlung der Haare kostet ab circa 290 € pro Sitzung (Richtwert, individuelle Abrechnung nach GOÄ).

Für optimale Ergebnisse sind 3–5 Sitzungen im Abstand von 4 bis 6 Wochen erforderlich.

PRP bei Haarausfall

Volkskrankheit Haarausfall

Haarausfall kann für viele Menschen ein belastendes Problem sein. Sowohl Selbstvertrauen als auch Wohlbefinden werden dadurch oft stark beeinträchtigt. Erblich bedingter Haarausfall gilt mittlerweile als Volkskrankheit und befällt hauptsächlich Männer. Doch so weitverbreitet Haarausfall auch ist, eine ebenso wirksame wie risikoarme Therapie wurde lange Zeit nicht entdeckt. Viele Mittel gegen Haarausfall versprechen in der Werbung Wunder, fallen in der Realität aber weit hinter die Erwartungen zurück.

PRP gegen Haarausfall: Innovativ, wirksam, risikoarm

Mit der PRP-Therapie (PRP steht für „Plättchenreiches Plasma“) steht nunmehr eine innovative und vielversprechende Behandlung bei Haarausfall zur Verfügung. PRP erweist sich in vielen Fällen als überaus wirksam, und gewinnt weltweit zunehmend an Beliebtheit. Mehrere Studien haben bestätigt, dass die PRP-Behandlung von Haarausfall gute Erfolgsaussichten aufweist. Haarausfall kann in der Mehrzahl der Fälle gestoppt, und Haarwachstum in vielen Fällen sogar verbessert werden.

PRP nutzt körpereigene Heilkräfte

Und dabei kommt die PRP Behandlung völlig ohne chemische Zusatzstoffe aus. Sie beruht vielmehr auf den natürlichen Heilkräften des menschlichen Körpers. In diesem Artikel werden wir die PRP-Therapie bei Haarausfall genauer betrachten und ihre Funktionsweise erläutern. Zudem werden wir ihre Wirksamkeit bei erblich bedingtem Haarausfall, kreisrundem Haarausfall und telogenem Effluvium untersuchen.

Wie funktioniert die PRP Therapie?

Was ist PRP?

Die PRP-Therapie ist ein minimalinvasives Verfahren, bei dem körpereigenes Blutplasma verwendet wird, um das Haarwachstum zu stimulieren und den Haarausfall zu bekämpfen. Das Plasma enthält eine hohe Konzentration an Wachstumsfaktoren, die die Zellerneuerung und Geweberegeneration fördern. Nach der Aufbereitung wird das PRP in die Kopfhaut injiziert, um seine regenerativen Eigenschaften freizusetzen und das Haarwachstum anzuregen.

Wie funktioniert PRP?

Die PRP-Therapie umfasst mehrere Schritte, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Zunächst wird dem Patienten eine kleine Menge Blut entnommen, ähnlich wie bei einer herkömmlichen Blutuntersuchung. Das Blut wird dann in eine Zentrifuge gegeben, die es in seine verschiedenen Bestandteile trennt. Das gewonnene Plasma, das eine hohe Konzentration an Wachstumsfaktoren aufweist, wird für die Injektion in die Kopfhaut verwendet. Vor der Injektion wird die Kopfhaut gründlich gereinigt und betäubt, um mögliche Unannehmlichkeiten während des Verfahrens zu minimieren. Anschließend werden kleine Injektionen von PRP in die betroffenen Bereiche der Kopfhaut gegeben, wodurch das Haarwachstum angeregt und der Haarausfall gestoppt wird.

Was sind die Vorteile von PRP?

Die PRP-Therapie bietet eine Vielzahl von Vorteilen für Menschen, die unter Haarausfall leiden. Einer der Hauptvorteile ist, dass sie ohne chirurgischen Eingriff auskommt. Im Gegensatz zu invasiven Verfahren wie der Haartransplantation erfordert die PRP-Therapie keine Operation und ist daher weniger belastend für den Körper. Überdies minimiert die Verwendung von körpereigenem Plasma das Risiko von allergischen Reaktionen oder Abstoßungsreaktionen. Die PRP-Therapie kann bei verschiedenen Arten von Haarausfall angewendet werden, einschließlich des erblich bedingten Haarausfalls, des kreisrunden Haarausfalls und des telogenen Effluviums.

Wirkmechanismus von PRP auf Haarfollikel unklar

Wie genau PRP gegen Haarausfall wirkt, konnte bis heute nicht eindeutig geklärt werden. Man vermutet, dass die Wachstumsfaktoren des PRP positiv auf die Anagenphase wirken, in der die Haarfollikel zur maximalen Größe heranreifen. Zudem nimmt man an, dass eine erhöhte Bildung bestimmter Proteine, die für den Zellzyklus wichtig sind, eine entscheidende Rolle spielen.

PRP bei Erblich Bedingtem Haarausfall

Ein erblich bedingter Haarausfall (androgenetische Alopezie, AGA) liegt in etwa 95% aller Fälle von Haarausfall vor. Man kennt diese Form von Haarausfall bei Frauen und Männern aus zahlreichen Untersuchungen. Erblich bedingter Haarausfall rührt aus einer Überempfindlichkeit der Haarfollikel gegenüber männlichen Sexualhormonen. Dass er genetisch veranlagt ist, macht es so schwierig, zuverlässige und vor allem nebenwirkungsfreie Mittel dagegen zu entwickeln. Das Lebensalter spielt bei der androgenetischen Alopezie eine wichtige Rolle, zumeist beginnt sie zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr und nimmt dann mit fortschreitendem Alter zu.

Erblich bedingter Haarausfall verläuft bei Männern und Frauen unterschiedlich. Bei Männern lichten sich typischerweise zuerst die Haare an den Schläfen und an der Stirn. Es formen sich die sogenannten Geheimratsecken. Am oberen Hinterkopf zeigt sich zudem eine zunehmende, kreisförmige Glatze (Tonsur). Bei Frauen zeigt sich erblich bedingter Haarausfall zunächst durch eine abnehmende Haardichte im Scheitelbereich. Oft stellt man einen verstärkten Haarausfall fest, etwa beim Haare bürsten oder nach dem Haarewaschen. Mit zunehmendem Alter wird das Haar auf dem Schädeldach immer dünner, sodass die Kopfhaut flächig sichtbar wird. Restlos kahle Stellen sind bei Frauen allerdings eher selten.

Studien haben gezeigt, dass die PRP bei erblich bedingtem Haarausfall wirksam sein kann. Durch die Stimulierung der Haarfollikel und die Förderung des Haarwachstums kann die PRP-Therapie das Fortschreiten des Haarausfalls verlangsamen und das vorhandene Haar verdichten. Die Wirkungsweise der PRP-Therapie beruht auf den regenerativen Eigenschaften des plättchenreichen Plasmas. Die in dem Plasma enthaltenen Wachstumsfaktoren unterstützen die Neubildung von Blutgefäßen und verbessern die Durchblutung der Kopfhaut. Dadurch wird die Versorgung der Haarfollikel mit Nährstoffen und Sauerstoff verbessert, was das Haarwachstum anregt und den Haarausfall reduziert.

PRP bei Kreisrundem Haarausfall

Während erblich bedingter Haarausfall eindeutig auf die Erbanlagen zurückzuführen ist, sind die Ursachen des kreisrunden Haarausfalls (Alopecia areata, AA) noch nicht abschließend geklärt. Kreisrunder Haarausfall befällt Frauen und Männer relativ gleichmäßig. Er tritt sogar bei Kindern auf. Anders als die androgenetische Alopezie ist der kreisrunde Haarausfall somit keine primäre Frage des Alters.

Zu den vermuteten Ursachen des kreisrunden Haarausfalls zählen primär Störungen des Immunsystems (Autoimmunreaktionen). Dabei kommt es aufgrund einer Fehlfunktion im Immunsystem zu einer Abwehrreaktion gegen die eigenen Haarwurzelzellen. Diese entzünden sich, was zu einer Verringerung des Haarwachstums und zum Haarausfall führt. Es entstehen kreisrunde, kahle Stellen in der Behaarung, was der Krankheit ihren Namen verleiht.

Meistens sind die Kopfhaare betroffen, daneben auch Bart, Augenbrauen und Körperhaare. Bei schweren Formen verlieren Betroffene ihre komplette Körperbehaarung (Alopecia areata universalis). Häufig tritt der kreisrunde Haarausfall gemeinsam mit anderen Autoimmunerkrankungen auf, hauptsächlich Neurodermitis und Vitiligo (Weißfleckenkrankheit). Dieser Umstand gibt Anlass zur Vermutung, dass auch hinter dem kreisrunden Haarausfall eine Immunstörung als Ursache steckt.

Verschiedene Studien haben vielversprechende Ergebnisse zur Wirksamkeit der PRP-Therapie bei kreisrundem Haarausfall gezeigt. Dabei wird angenommen, dass die PRP die Regeneration und das Wachstum der Haarfollikel stimuliert. Und deshalb ähnlich wirkt, wie bereits oben bei der androgenetischen Alopezie. Zudem gibt es auch die Theorie, dass die Wachstumsfaktoren des PRP das Immunsystem beeinflussen und die Autoimmunreaktion gegen die Haarfollikel reduziert. Beides führt zu einer Verringerung des Haarausfalls und einer Förderung des Haarwachstums.

PRP und Telogenes Effluvium

Das telogene Effluvium stellt eine weitere Art des Haarausfalls dar. Stress und Krankheiten gelten als seine primären Auslöser. Man spricht daher auch von stressbedingtem Haarausfall. Virusinfektionen und ihre Folgeerscheinungen sind ebenfalls eine mögliche Ursache, wie sich zuletzt während der Coronapandemie zeigte. Covid-19 Erkrankte berichteten massenhaft über Haarausfall. Studien zufolge ist Haarausfall eine der häufigsten Langzeitfolgen von Covid-19.

Bei einem telogenen Effluvium wechseln große Teile des Haarbewuchses, aufgrund eines für den Körper belastenden Ereignisses, gleichzeitig aus der Wachstumsphase in die Ausfallphase (die auch telogene Phase genannt wird). Das Haar löst sich dabei von der Blutversorgung ab und wird allmählich abgestoßen. Dieser Prozess kann länger dauern, mitunter Monate. Daher kam es bei Corona-Erkrankten in der Regel erst zum Haarausfall, nachdem die eigentlichen Symptome der Infektion bereits abgeklungen waren. Dieser nachlaufende Effekt, der erst auftrat, nachdem sich Corona-Erkrankte schon „über dem Berg“ wähnten, löste bei vielen Betroffenen verständlicherweise Panik aus.

Das telogene Effluvium ist allerdings in der Regel eine temporäre Erscheinung und zudem reversibel. Ausgefallene Haare wachsen wieder nach. Diesen Prozess kann man unterstützen, indem man für nachwachsende Haare möglichst gute Bedingungen schafft. Die PRP-Therapie kann dabei von Vorteil sein, indem sie den Haarzyklus normalisiert und das Gleichgewicht der Haarfollikel wiederherstellt. Die Wachstumsfaktoren des PRP können die Durchblutung der Kopfhaut verbessern und die Versorgung der Haarfollikel mit Nährstoffen und Sauerstoff fördern. Dies kann dazu beitragen, die geschwächten Haarfollikel zu stärken und das Haarwachstum zu stimulieren.

Wie lange hält das Ergebnis?

Die Dauer der Ergebnisse der PRP-Therapie kann von Person zu Person variieren und hängt von verschiedenen Faktoren ab. Es ist wichtig zu beachten, dass die PRP-Therapie keine dauerhafte Lösung für Haarausfall ist, da der Haarausfallprozess oft fortschreitet und genetische und andere Faktoren eine Rolle spielen können. Dennoch kann die PRP-Therapie das Haarwachstum signifikant verbessern und den weiteren Haarausfall verzögern.

In der Regel können Patienten nach einer PRP-Behandlung eine Verbesserung des Haarwachstums innerhalb weniger Monate feststellen. Das Haar wird oft dichter und gesünder. Die Dauerhaftigkeit der Ergebnisse hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter der Schwere des Haarausfalls, der individuellen Reaktion des Körpers auf die Behandlung und dem Lebensstil des Patienten.

Es wurden mehrere Studien durchgeführt, um die Langzeiteffekte der PRP-Therapie zu untersuchen. Eine Studie verfolgte die Ergebnisse von Patienten über einen Zeitraum von einem Jahr nach der Behandlung. Die Ergebnisse zeigten, dass die meisten Patienten auch nach einem Jahr eine verbesserte Haardichte beibehielten. Es wurde festgestellt, dass regelmäßige Auffrischungsbehandlungen dazu beitragen können, die Ergebnisse länger aufrechtzuerhalten.

Die Anzahl der erforderlichen Auffrischungsbehandlungen variiert von Person zu Person und kann von verschiedenen Faktoren beeinflusst werden. Es ist ratsam, regelmäßige Follow-up-Termine mit Ihrem behandelnden Arzt zu vereinbaren, um den Zustand Ihres Haares zu überwachen und den Bedarf an weiteren Behandlungen zu bestimmen. Ihr Arzt kann Sie entsprechend beraten und den besten Zeitplan für Ihre individuellen Bedürfnisse festlegen.

Es ist auch wichtig zu beachten, dass die PRP-Therapie das Fortschreiten des Haarausfalls verlangsamen kann, aber sie kann das Haarwachstum bei fortgeschrittener Kahlheit nicht vollständig wiederherstellen. Bei Patienten mit fortgeschrittenem Haarausfall kann eine Kombinationstherapie aus Haartransplantation und PRP erforderlich sein, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

Was kostet PRP gegen Haarausfall?

In meiner Praxis in München beginnt die PRP Therapie gegen Haarausfall bei circa 290 € (Richtwert). Darin enthalten sind die Konsultation, Blutabnahme, PRP-Gewinnung und Unterspritzung der Kopfhaut.

Optional ist es möglich, das PRP nicht als Injektion, sondern im Rahmen eines Needling einzubringen. Zudem kann die Behandlung auf Wunsch mit dem Eintrag von Minoxidil kombiniert werden. Minoxidil hat sich in Studien als wirksamer Zusatz zur PRP-Behandlung erwiesen.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei den obigen Preisangaben nur um Richtwerte handelt, die zur Orientierung dienen. Die individuelle Abrechnung einer Behandlung erfolgt nach der Gebührenordnung der Ärzte (GOÄ). 

Für einen sichtbaren Erfolg sind in der Regel 3–5 Sitzungen im Abstand von jeweils 4–6 Wochen erforderlich. Auffrischungsbehandlungen erfolgen danach in jährlichen oder halbjährlichen Abständen.

Fazit: PRP – eine innovative, schonende Therapie bei Haarausfall

Die PRP-Therapie bietet eine vielversprechende Lösung für Menschen, die unter Haarausfall leiden und nach wirksamen Behandlungsmethoden suchen. Mit ihrer minimalinvasiven Natur, minimalen Nebenwirkungen und vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten hat sich PRP als wirksame Methode zur Stimulierung des Haarwuchses etabliert. Von erblich bedingtem über kreisrunden Haarausfall bis zum telogenen Effluvium kann die PRP-Therapie eine effektive Behandlungsoption sein.

Um das Beste aus der PRP-Therapie herauszuholen, ist es wichtig, sich an erfahrene Fachleute zu wenden, die über fundiertes Fachwissen und Erfahrung in der Durchführung dieser Behandlung verfügen. Gemeinsam können Sie den besten Ansatz für Ihre individuellen Bedürfnisse entwickeln und den Weg zu gesundem und vollem Haar einschlagen.

Ich freue mich auf Ihren Besuch!

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Über die Autorin:

Dr. med. univ. Eva Maria Strobl ist Inhaberin der Praxis LIPS and SKIN Ästhetische Medizin in München. Sie ist ausgebildete Fachärztin für Allgemeinmedizin (MedUni Wien) und seit mehr als 10 Jahren spezialisiert auf nicht-chirurgische ästhetische Eingriffe. Dr. Strobl ist Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Botulinum-Therapie e.V (DGBT), der German Society of Anti-Aging Medicine e.V. (GSAAM) und im Network Global Health. Sie publiziert regelmäßig Beiträge in ihrem Blog und auf DocCheck.

Quellen dieses Beitrags:

Georgescu et al., Effectiveness of Platelet-Rich Plasma Therapy in Androgenic Alopecia – A Meta-Analysis, Link
Roohaninasab et al., Systematic review of platelet-rich plasma in treating alopecia, Link

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