Botox Stirn und Glabella

Stirnfalten glätten ohne Reue.

Entdecken Sie im folgenden Beitrag alles Wissenswerte über Botox bei Stirnfalten – und wie man dabei die natürliche Mimik der Stirn bewahren kann.

Botox bei Stirnfalten auf einen Blick

Botox ist ein Neurotoxin, das die Muskulatur der Stirn schwächt und somit Stirnfalten glätten kann.

Da Botox vom Körper abgebaut wird, ist die Wirkung zeitlich begrenzt. Sie hält 4–6 Monate an. Danach muss erneut Botox in die Stirn injiziert werden.

Botox-Injektionen gegen Stirnfalten bedürfen keiner Betäubung.

Typische Nebenwirkungen sind Rötungen, Schwellungen und Hämatome. Sie vergehen zumeist nach 2–3 Tagen.

Botox in die Stirn zieht keine Ausfallzeit nach sich. Sie sind sofort wieder einsatzfähig.

Die Behandlung dauert beim Ersttermin 30–45 Minuten, beim Folgetermin 10-20 Minuten.

Bild, das eine Frau zeigt, die in der Praxis LIPS and SKIN Botox in die Stirn injiziert bekommt.

Stirnfalten glätten – wann und wie stark?

Botox in die Stirn ist ein Klassiker. Stirnfalten zu entfernen, war eine der ersten kosmetischen Anwendungen von Botox. Gleichwohl ist das Unterspritzen der Stirn nicht trivial. Denn von Natur aus haben Stirnfalten eine positive Bedeutung. Sie treten auf, wenn wir aufmerksam zuhören. Oder wenn wir Interesse zeigen. Stirnfalten sind für unser Gegenüber sofort und deutlich sichtbar. Indem wir die Stirn runzeln, signalisieren wir aktive Teilnahme und Empathie. Das macht Stirnfalten zu einem wichtigen Aspekt unserer emotionalen Erscheinung.

Stirnfalten Glätten ohne Reue

Als Menschen wirken wir authentisch, wenn unsere verbale und nonverbale Kommunikation übereinstimmen. Unsere Gesprächspartner hören uns verbal, beobachten uns aber nonverbal. Wer bekundet, dass er über eine Sache betrübt ist, von dem erwartet man, dass er seine Stirn sichtbar in Falten legt. Tut er das nicht, dann wirkt das unaufrichtig.

Wann wirken Stirnfalten negativ?

Der positive Eindruck verfliegt aber, wenn Stirnfalten grimmig oder gar unsympathisch wirken. Das tun sie in der Regel dann, wenn sie dauerhaft und besonders stark ausgeprägt sind. Tiefe Furchen, die sich quer von einer Seite der Stirn zur anderen ziehen, wirken selten sympathisch. Sie erzeugen einen grüblerischen, zweifelnden Eindruck. Gerade so, als betrachteten wir unser Gegenüber mit Skepsis oder gar Verächtlichkeit.

Ganz besonders stark trifft das auf die zentrale Stirnfalte zwischen den Augen zu. Sie trägt nicht von ungefähr den Beinamen „Zornesfalte“. Eine tiefe Zornesfalte kann das Bild, das Menschen von einem haben, stark beeinträchtigen. Auch das Bild, das man selbst von sich hat. So stützen sich neue Forschungen zur möglichen Wirkung von Botox gegen Depression primär auf Ergebnisse aus der Behandlung von Stirn und Zornesfalte.

Tiefe Stirnfalten wirken müde und schlaff

Tiefe Stirnfalten signalisieren zudem Müdigkeit. Wir wirken abgespannt, ohne Dynamik. Und sehen älter aus, als wir sind. Da die Stirn überproportional zu unserem Erscheinungsbild beiträgt, wirkt dieser Eindruck verstärkt. Andere, positiv besetzte Mimiken treten in den Hintergrund, wenn tiefes Stirnrunzeln das Erste ist, was vom Gegenüber wahrgenommen wird.

Auch hier noch einmal der Hinweis auf die aktuelle Forschung zu Botox bei Depression: Unter dem negativen Eindruck tiefer Stirnfalten leidet man oft auch selbst. In solchen Fällen kosmetisch einzugreifen, verbessert nicht nur das äußere Erscheinungsbild. Sondern es steigert auch das persönliche Wohlbefinden.

Botox in die Stirn ohne hohe Kosten

Der Vorteil von Botox in die Stirn liegt nicht zuletzt an niedrigeren Kosten. Mit Botox Stirn, Zornesfalte oder das ganze Gesicht in einer Sitzung behandeln zu lassen, kostet nur einen Bruchteil eines chirurgischen Facelifts. Ein solches ist zwar noch oft Mittel der Wahl, wenn nicht die Mimik Grund für Falten ist. Sondern vielmehr ein Hautüberschuss, wie er mit steigendem Alter auftritt. Solange Stirnfalten aber mimisch verursacht sind, ist Botox in die Stirn von den Kosten her die effektivere Methode. Zur Behandlung von Stirn und Zornesfalte reicht in der Regel eine Ampulle Botox aus, was selbst in München nur wenige hundert Euro an Kosten verursacht.

Kaum Risiken bei Botox

Und obendrein ist Botox in die Stirn die deutlich risikoärmere Methode. Denn es macht einen Riesenunterschied, ob man sich seine Stirnfalten ambulant während der Mittagspause behandeln lässt. Oder in einer OP unter Vollnarkose. Botox gegen Stirnfalten dauert 20 Minuten, danach ist man wieder einsatzfähig. Zeitweilige Rötungen und kleinere Hämatome sind die primären Risiken. Mit einem chirurgischen Eingriff ist das überhaupt nicht zu vergleichen. Daher ist Botox gegen Stirnfalten eine der weltweit häufigsten kosmetischen Interventionen geworden.

Botox in die Stirn als „erstes Mal“

Für viele Patienten, die sich mit Botox Stirnfalten glätten lassen, stellt die Behandlung den Einstieg in die ästhetischen Medizin dar. Auch in meiner Praxis in München begrüße ich viele Frauen und Männer das erste Mal als Patienten, wenn sie sich mit Botox Stirn, Zornesfalte oder beides unterspritzen lassen möchten. Selbst Skeptiker. Das Glätten der Stirnfalten oder das Verringern der Zornesfalte nehmen sie in Kauf, während sie eine Lippenvergrößerung oder einer Korrektur der Nase vielleicht weiterhin ablehnen.

Vorsicht vor der „Botox Stirn“

Wie aber oben schon gesagt: Sich die Stirnfalten komplett entfernen zu lassen, ist nicht ratsam. Denn das könnte zur sogenannten „Botox Stirn“ führen. Eine Botox Stirn ist völlig unbeweglich. Sie wirkt eingefroren. Sie könnten sie nicht mehr in Falten legen, selbst wenn Sie es wollten. Es würde nicht klappen. Eine Botox Stirn wirkt künstlich. Sie raubt Ihnen ihren natürlichen Gesichtsausdruck, den Ihr Umfeld mit Ihnen verbindet.

Es ist vermutlich dem grassierenden Jugendwahn geschuldet, dass man die Botox Stirn oft zu sehen bekommt. Bei Menschen, deren Stirn zu keiner Regung mehr fähig ist. Manche Kollegen halten es sogar für einen Beweis ihrer guten Arbeit, wenn die Stirn des Patienten absolut unbeweglich geworden ist. Ich halte das für falsch.

Natürliche Mimik bewahren!

Denn was bedeutet das? Ob Sie lachen, ob Sie weinen, ob Sie erfrischt sind oder völlig erschöpft: Ihre Stirn erschiene immer nur gleich glatt. Auf Ihr persönliches Umfeld könnte eine starre Botox Stirn sehr befremdlich wirken. Man würde Sie nicht wieder erkennen (in einem emotionalen Sinn). Erinnern Sie sich an die Fotos und Berichte, die vor Jahren über die bekannte Schauspielerin Nicole Kidman kursierten? Künstlich sähe sie aus, so hieß es. Mit starrer Botox Stirn und gefrorenem Lächeln. Unsympathisch, so der Tenor.

Genau das meine ich. Und während Sie vielleicht kein Hollywood-Star sind und keine GALA und keine BUNTE von Ihrem Aussehen Notiz nimmt, die Menschen in Ihrem Umfeld tun es bestimmt. Und sicher werden sie wenig auf Ihre glatte Stirn geben, wenn ihre restliche Mimik keine Empathie ausstrahlt.

Dynamisch Stirnfalten glätten

Dynamisches Glätten von Stirnfalten

Ich rate meinen Patienten in München deshalb dazu, sich Stirnfalten nur in Maßen glätten zu lassen. Und Botox nicht in hoher Dosierung in die Stirn spritzen zu lassen. Vor allem nicht in den großen Stirnmuskel (Musculus Frontalis). Das ist der Muskel, der primär Stirnfalten verursacht. Denn das wäre ein großer Schritt in Richtung Botox Stirn. Zwar wären Sie dann wunderbar glatt wie in jungen Jahren; aber gleichzeitig fielen Sie mit erstarrter Mimik auf, die zu allen Anlässen fehlende Empathie signalisiert.

Stirnfalten dann, wenn sie sympathisch sind

Mein therapeutisches Ziel, wenn ich mit Botox Stirnfalten behandle, ist vielmehr, sie dynamisch hervorrufen zu können: Ist man erstaunt oder besonders aufmerksam, dann kann man es seinem Gegenüber sehr wohl noch zeigen. Indem man die Stirn wie gewohnt hochzieht und in leichte Querfalten legt. In allen anderen Situationen, in denen sie stören würden, sind sie hingegen nicht da.

Keine Stirnfalten bei Entspannung
Dynamisches Glätten von Stirnfalten mit Botox: Bei Entspannung ist die Stirn wunderbar glatt.
Frau mit Stirnfalten
Dynamisches Glätten von Stirnfalten mit Botox: Wenn es für eine sympathisch wirkende Mimik erforderlich ist, dann kann die Stirn trotz Botox in Falten gelegt werden.

Glatte Stirn ja, herabfallende Brauen nein

Müde Augen nach Botox

Wenn zu viel Botox in die Stirn gespritzt wurde, dann erkennt man das unter anderem an herabsinkenden Augenbrauen. Eine sogenannte Brauenptosis ist eines der größten Risiken von Botox-Injektionen in die Stirn. Sie tritt auf bei einer zu starken Schwächung des Frontalmuskels. Der Frontalmuskel zieht die Augenbrauen nach oben. Lässt sein Zug zu stark nach, dann ziehen seine muskulären Gegenspieler die Augenbrauen nach unten. Herabsinkende Augenbrauen wirken optisch sehr nachteilig. Betroffene Patienten klagen oft über „müde Augen nach Botox“. Ich gehe weiter unten noch darauf ein.

BOTOX gegen Stirnfalten
Standard-Injektionsschema Stirn. Die Behandlung einer ausgeprägten „hohen“ Stirn mit Botox kann eine 2. Injektionslinie erforderlich machen.

Niedrig dosieren bei Botox gegen Stirnfalten

Wann immer möglich, setze ich bei Botox in die Stirn auf eine niedrige Dosierung. Die Mimik bleibt so erhalten und eine zu starke Schwächung einzelner Muskeln, die die Balance im Gesicht stören würde, wird verhindert.

Das heutige Standardschema für Botox gegen Stirnfalten sieht eine einzige Injektionslinie vor. Davon weiche ich in der Regel nicht ab. Es gibt Ausnahmen, z. B. solche Fälle, in denen eine hohe Stirn eine 2. Reihe mit Injektionen erfordert. Aber sonst ist es weder nötig noch erwünscht.

Niedrigere Dosis, niedrigere Kosten für Botox in die Stirn

Früher wurde die Dosis im Standardprotokoll mit 30 Einheiten an Toxin noch recht hoch angesetzt. Heute ist man jedoch wesentlich vorsichtiger. Die empfohlene Dosis an Botox für die Stirn beträgt nur noch 13 Einheiten. Das ist weniger als die Hälfte.

Wenn Glabella und Augenbrauen mitbehandelt werden, dann fallen dafür zusätzlich um die 30 Einheiten an. Zusammen also 43 Einheiten. Eine Ampulle Botox enthält 50 Einheiten. Die komplette Behandlung des oberen Gesichts lässt sich damit bequem durchführen.

Die komplette Stirn mit Botox in einer Sitzung zu behandeln, ist deshalb von den Kosten her attraktiv. Denn der Wirkstoff einer Ampulle wird dabei optimal ausgenutzt, was die Botox-Kosten pro Einheit auf ein Mindestmaß reduziert. 

Behutsames Dosieren bei der Erstbehandlung

Besonders bei der Behandlung neuer Patienten dosiere ich zunächst behutsam. Warum? Weil ich dann die Feinheiten des Gesichts noch nicht kenne. Ich kann nur ungefähr abschätzen, wie das Botox wirken wird. Und lieber irre ich mich nach unten als nach oben. Denn nachdosieren kann ich später immer noch. Eine anfangs zu starke Dosis hingegen ist nicht mehr zu korrigieren.

Botox in die Stirn bei Migräne

Manchmal lassen sich hohe Dosen Botox in die Stirn aber nicht vermeiden. Bei der Therapie von Migräne sind sie z. B. vorgesehen. Ganze 35 Einheiten laut Standardprotokoll. Das Absinken der Augenbrauen gilt daher als eine typische Nebenwirkung. Viele klagen, sie sähen aus, als hätten sie müde Augen nach Botox. Für Patienten, denen es vorrangig um die Linderung ihres Leidens geht, mag das nicht so wichtig sein. Ich versuche aber trotzdem, auch hier die Dosierung zunächst niedrig zu halten. Nur wenn die Wirkung ausbleibt, wird man sich für eines von zwei Übeln entscheiden müssen. Und die Dosis erhöhen, auch auf die Gefahr einer Brauenptosis hin.

Mit Baby-Botox Stirnfalten subtil glätten

Baby-Botox ist ein weiterer Weg, um Ptosis und gefrorene Botox Stirn zu vermeiden. Dabei wird das Toxin stärker verdünnt als üblich. Und nicht in den Muskel injiziert, sondern nur in die Haut darüber. Die Wirkung erstreckt sich so lediglich auf die Muskelfasern, die in die Haut reichen. Der Muskel selbst bleibt überwiegend unberührt.

Auf diese Art lassen sich Stirnfalten glätten, ohne das Risiko einer starren Botox Stirn in Kauf zu nehmen. Und da das Injizieren von Botox in die Haut auch die Schweißbildung reduziert, ist vermindertes Schwitzen auf der Stirn oft ein willkommener Zusatzeffekt.

Behandlungsvideo Botox Stirn

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Das Video zeigt den Ablauf einer Botox-Behandlung der Stirn in meiner Praxis in München. Zunächst wird die Glabella injiziert, gefolgt von linker Stirn und Augenbraue. Danach folgen rechte Stirn und Augenbraue. Das Botox Browlift ist optional. Es bietet sich aber in der Regel an, weil ein „Augenöffner“ der Schwächung des Stirnmuskels entgegenwirkt und so für eine stimmiges Erscheinungsbild sorgt. Und außerdem wird für die Behandlung der Stirn ohnehin nicht eine ganze Ampulle Toxin verwendet, die Augenbrauen können somit ohne zusätzliche Wirkstoffkosten mitgemacht werden.

Muskuläre Grundlagen

Die Muskeln in Ihrem Gesicht sind so angeordnet, dass ihre Kräfte in entgegengesetzte Richtungen wirken. Damit gleichen sie sich wechselseitig aus. Betrachtet man ein Gesicht senkrecht von vorne, dann gibt es Muskeln, die die Mimik anheben (sogenannte Levatoren). Und solche, die sie nach unten ziehen (Depressoren).

botox stirnfalten - glabella - augenbrauen
Standard-Injektionsschema Botox Stirn – Glabella – Augenbrauen. In der Regel reicht dafür 1 Ampulle Toxin, was die Behandlung der kompletten Stirn mit Botox zu günstigen Kosten ermöglicht.

Der große Stirnmuskel (Musculus frontalis), der die Querfalten der Stirn verursacht, hat eine Levator-Funktion: Er hebt die Augenbrauen an. Schwächt man ihn mit Botox, dann wird seine nach oben gerichtete Kraft neutralisiert. Das kann in vielen Fällen genau richtig sein und einen perfekten Ausdruck erzeugen.

In anderen Fällen kann es aber dazu führen, dass die Gegenspieler des Stirnmuskels jetzt zu stark sind. Die Rede ist von den Depressoren der Augenbrauenregion. Weil ihnen der Stirnmuskel nicht mehr kräftig genug entgegenwirkt, zieht ihre Kraft die Stirn nach unten. Mit dem Ergebnis, dass die Augenbrauen absinken. Man spricht von einer Brauenptosis.

Muskeln in Balance halten – Ptosis verhindern

Und eine Brauenptosis wirkt optisch sehr nachteilig. Besonders bei Menschen im fortgeschrittenen Alter. Bei ihnen werden müde Augen nach Botox schnell wahrgenommen. Im ungünstigsten Fall steht eine Augenbraue höher als die andere. Das sollte unbedingt korrigiert werden.

Der erfahrene Arzt sorgt aber von vornherein dafür, dass die Muskeln des oberen Gesichtsdrittels im Gleichgewicht bleiben: Schwächt man den einen, so muss auch der andere an Stärke verlieren. Ansonsten gerät der Gesamteindruck schnell aus der Balance.

Nicht nur den Stirnmuskel behandeln

Im konkreten Fall der Stirnfalten bedeutet das, Botox nicht nur in den großen Stirnmuskel zu injizieren. Sondern gleichzeitig auch die Augenbrauen und die Glabella zu behandeln. So bleibt das obere Gesichtsdrittel in Balance. Der Gesichtsausdruck wirkt natürlich und sympathisch. Eine starre Botox Stirn droht auch bei einer kombinierten Behandlung mit relativ hoher Dosis nicht, wenn der Arzt dabei behutsam vorgeht.

Keine  Regel ohne Ausnahme

In manchen Fällen kann es aber ratsam sein, genau das nicht zu tun. Stattdessen behandelt man zunächst die Glabella mit Botox. Wartet danach zwei Wochen auf den Eintritt der vollen Wirkung. Und behandelt erst dann die Stirn. Eine solche Vorgehensweise empfiehlt sich dann, wenn unklar ist, wie stark der Muskel der Glabella, der Musculus procerus, an der Bildung der Stirnfalten mitbeteiligt ist.

Schwächt man ihn vorneweg mit Botox und stellt dann fest, dass die Stirnfalten damit bereits deutlich zurückgehen, dann ist die Behandlung des Stirnmuskels womöglich gar nicht mehr nötig. Zumindest nicht mit der vollen Dosis. Im Gegenteil: Die normale Dosis könnte in einem solchen Fall dazu führen, dass die Levatoren der Stirnregion zu stark geschwächt werden, damit die Depressoren die Oberhand gewinnen, und der Gesichtsausdruck insgesamt nicht mehr stimmig wirkt.

Ablauf der Behandlung

Die Botox-Behandlung der Stirn läuft in meiner Praxis in München nach einem festen Schema in fünf Schritten ab. An oberster Stelle stehen bei mir stets die Patientensicherheit und die Qualität des Ergebnisses. Und da kein Gesicht dem anderen gleicht, nehme ich mir für jeden Patienten ausreichend Zeit und plane die Vorgehensweise individuell.

Konsultation

Im ersten Schritt erfolgt eine genaue Erörterung der Ausgangssituation und der ästhetischen Ziele des Patienten. Was soll mit Botox in die Stirn erreicht werden? Ist das Ziel realistisch erreichbar? Wie hoch sind die Kosten? Was sind die Risiken? Werden alle Fragen zufriedenstellend beantwortet, dann unterschreibt der Patient eine Einwilligung zur Behandlung und eine Honorarvereinbarung. Nachträgliche „Überraschungen“ sind ausgeschlossen. Dieser Schritt dauert 15–30 Minuten.

Lokalanästhesie

Eine lokale Betäubung ist bei Botox in die Stirn in der Regel nicht nötig. Aber wenn es besonders schmerzsensible Patienten wünschen, dann ist sie natürlich möglich. In der Regel betäube ich dann mit einer Lidocain-Creme. Sie benötigt eine Einwirkzeit von 30 Minuten. Dieser Schritt nimmt daher, falls er nötig ist, weitere 30 Minuten in Anspruch.

Reinigung & Desinfektion

Eine gründliche Reinigung und Desinfektion der Stirn sind unerlässlich, um bakterielle Infektionen auszuschließen. Daher müssen Spuren von Make-up und sonstige Verunreinigungen entfernt werden. Im Anschluss desinfiziere ich das Gesicht mit einem hautfreundlichen Desinfektionsmittel. Dieser Schritt dauert 5 Minuten.

Unterspritzung

Die eigentliche Unterspritzung der Stirn mit Botox geht dann relativ schnell. Sie dauert nur wenige Minuten. Selbst wenn Glabella und Augenbrauen mitbehandelt werden, dauern die Injektionen im Normalfall nicht mehr als 5 Minuten.

Nachsorge & Kontrolle

Nach der Unterspritzung folgt ein gemeinsamer Blick in den Spiegel, ein kurzer Check, ob alles okay ist und das Ergebnis den Erwartungen entspricht – fertig. Wir sehen uns zum Kontrolltermin in 14 Tagen. Falls zwischen Behandlung und Kontrolltermin Komplikationen auftreten sollten, dann sprechen wir uns umgehend. Dafür haben Sie meine Telefonnummer.

Was kostet Stirnfalten glätten mit Botox?

Als Richtwert der Botox-Kosten für eine Behandlung der Stirn kann ich für meine Praxis in München rund 280–385 Euro nennen. Dafür erhält man eine ganze Ampulle Toxin mit 50 Einheiten. Das reicht zumeist, um Stirnfalten, Glabella und Augenbrauen in einer Sitzung zu behandeln. Wenn Sie sich die Stirn mit Micro-Botox behandeln lassen wollen, dann ist es von den Kosten her vorteilhaft, auch andere Zonen mitzubehandeln, um eine angebrochene Ampulle Botox komplett zu nutzen. In diesem Fall läge der Richtwert für Kosten pro Einheit bei rund 6–8 €. Auf meiner Seite zu Botox-Kosten finden Sie dazu weitere Informationen. 

Hinweis: Die Kalkulation der Botox-Kosten einer individuellen Behandlung folgt der Gebührenordnung der Ärzte (GOÄ). Der individuelle Preis einer Botox-Behandlung kann daher von den genannten Richtwerten abweichen. Er hängt insbesondere von der Menge an verwendetem Toxin ab. Bitte gehen Sie außerdem davon aus, dass Ihnen die Kosten von Botox in die Stirn in der Regel nicht durch GKV oder PKV ersetzt werden.

Portrait von Dr. Eva Maria Strobl von Lips and Skin München

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Oft gestellte Fragen

Hilft Botox immer bei Stirnfalten?

Nein, leider hilft Botox nicht bei allen Stirnfalten. Gute Resultate sind bei Patienten zu erwarten, die bei willentlicher Anspannung und Entspannung der Stirn die quer verlaufenden Falten hervorrufen und wieder verschwinden lassen können. Hingegen ist bei Patienten, bei denen aufgrund eines erhöhten Muskeltonus (Grundanspannung) die Querfalten immer sichtbar sind, mit Botox allein kein befriedigendes Ergebnis zu erwarten.

Kann Botox auch Schlaffalten entfernen?

Nein. Botox wirkt nicht bei Schlaffalten. Denn diese senkrecht verlaufenden Linien haben keine muskulären Ursachen. Sie entstehen vielmehr dadurch, dass sich die Haut beim einseitigen Liegen im Schlaf wiederholt und lang anhaltend zusammenschiebt.

Zu viel Botox – was tun?

Die häufigste Folge von zu viel Botox in die Stirn sind herabsinkende Augenbrauen. Tritt das Problem nur einseitig auf, dann steht eine Augenbraue höher als die andere. Die Medizin spricht von einer Brauenptosis. Sie wirkt optisch unvorteilhaft. Binnen einiger Wochen vergeht sie wieder. Um den Prozess zu unterstützen, kann die Augenpartie mit den Fingerspitzen oder der Rückseite einer elektrischen Zahnbürste massiert werden. Zur Unterstützung kommen Augentropfen mit Apraclonidin in Frage (Iopidine 5 mg/ml).

Gibt es Alternativen zu Botox in die Stirn?

Eine gute Alternative zu klassischem Botox in die Stirn ist, wie oben erwähnt, ein Verfahren namens Baby-Botox. Dabei wird der Wirkstoff in stärkerer Verdünnung in die Haut injiziert und nicht in den Muskel. Die Mimik wird dabei nicht beeinträchtigt. In allen Fällen, in denen Stirnfalten keinen mimischen Ursprung haben oder aufgrund eines erhöhten Muskeltonus mit Botox nicht optimal behandelt werden können, eignen sich die Unterspritzung mit Hyaluronsäure, das Lifting mit PDO Fäden oder die Laserbehandlung.

Ist Botox in die Stirn auch im Sommer möglich?

Ja, auch im Sommer kann die Stirn mit Botox behandelt werden. Warnungen, dass Botox dann schneller abgebaut würde oder sogar schädlich sei, sind aus der Luft gegriffen. Das Gegenteil ist richtig: Botox in die Stirn im Sommer ist sogar sinnvoll. Denn im Sommer neigen wir dazu, wegen der Helligkeit öfter und stärker die Augen zusammenzukneifen, was mimische Falten begünstigt. Da Botox die beteiligten Muskeln schwächt, wird eine erhöhte mimische Aktivität gedämpft. Und sonnenbedingte, zusätzliche Falten so vermieden.

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Über die Autorin:

Dr. med. univ. Eva Maria Strobl ist Inhaberin der Praxis LIPS and SKIN Ästhetische Medizin in München. Sie ist ausgebildete Fachärztin für Allgemeinmedizin (MedUni Wien) und seit mehr als 10 Jahren spezialisiert auf nicht-chirurgische ästhetische Eingriffe. Sie ist Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Botulinum-Therapie e.V (DGBT), der German Society of Anti-Aging Medicine e.V. (GSAAM) und im Network Global Health. Sie publiziert regelmäßig Beiträge in ihrem Blog und auf DocCheck.

Quellen dieses Beitrags:

Sommer et al, Botulinumtoxin in der ästhetischen Medizin, Thieme
Sattler, Bildatlas der ästhetischen Botulinumtoxin-Therapie, KVM

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