Fruchtsäurepeeling

Ein Fruchtsäurepeeling (auch „Chemical Peeling“) macht die Haut spürbar glatter und beseitigt Unebenheiten und kleinere Narben. Fruchtsäuren dringen in die oberen Hautebenen ein und bewirken dort ein Abschälen abgestorbener und geschädigter Hautzellen. Gleichzeitig regen sie die Geweberegeneration an. Die neu gebildete Haut erscheint frischer und gleichmäßiger. Mit einem Fruchtsäurepeeling lassen sich auf einfache und schonende Weise das Hautbild verbessern und Linien und Fältchen sowie Pigmentstörungen abmildern.

Lesen Sie nachfolgend alles Wissenswerte über Fruchtsäurepeeling bei LIPS and SKIN in München. Das sind die Themen:

Ihre Vorteile bei Dr. Eva Maria Strobl

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  2. Langjährige Erfahrung mit Fruchtsäurepeeling und kontinuierliche Weiterbildung
  3. Ausreichend Zeit und volle Aufmerksamkeit für Patienten
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  5. Direkte Erreichbarkeit über Handy und E-Mail in der Nachbetreuung
  6. Fair kalkulierte Kosten für Behandlungen mit Fruchtsäurepeeling

Fruchtsäurepeeling auf einen Blick

Dauer:30-60min
Wirkung hält:4-8 Wochen
Betäubung:nicht nötig
Ausfallzeit:keine, bei stärkeren Peelings 2-3 Tage Rötungen möglich, 3-4 Wochen lang guten Sonnenschutz verwenden und direkte Sonne vermeiden
Kosten:ab ca. 120€

Warum Fruchtsäurepeeling?

Ziel eines Peelings ist, die Zellregeneration in Gang zu setzen und die Haut zu erneuern. Wenn alte Hautzellen durch neue ersetzt werden, dann verbessert das einerseits das Hautbild, kann aber andererseits kleinere Narben, Falten und Hyperpigmentierungen abmildern. Beim Fruchtsäurepeeling geht das zu vergleichsweise geringen Kosten, die deutlich unterhalb alternativer Optionen liegen.

Unterschiedliche Peelings für unterschiedliche Hauttiefen

Peelings können unterschiedlich tief in die Haut wirken, man spricht von oberflächlichem, mittleren und tiefem Peeling. Oberflächliche Peelings werden noch immer recht oft in dermatologischen Praxen und Kliniken durchgeführt, tiefe Peelings hingegen kaum noch. An ihrer Stelle haben sich alternative Methoden wie Laser Skin-Resurfacing oder Microneedling durchgesetzt, die genauso effektiv sind, aber weniger Risiken bergen, vor allem hinsichtlich Infektionen und Narbenbildung.

Oberflächliche Fruchtsäurepeelings beseitigen nur die bereits abgestorbenen Zellschichten des Stratum corneum, der äußersten Hautschicht der Oberhaut (Epidermis). Reicht das Peeling etwas tiefer, dann wird die komplette Epidermis bis zum sogenannten Stratum Basale, der Trennschicht zwischen Epidermis und Dermis, abgeschält. Das mitteltiefe Peeling geht auch darüber hinaus und schält nicht nur die Epidermis ab, sondern auch die oberen Schichten der Dermis (das sogenannte Stratum papillare).

Fruchtsäurepeeling für die Oberfläche

Für oberflächliche Peelings verwendet man gerne Fruchtsäuren. Sie führen zu einer feinen Schälung der oberen Hautschichten. Die Haut wird dadurch spürbar glatter, reiner und feiner. Sie erscheint jünger und gleichmäßiger. Fruchtsäuren sind chemisch betrachtet sogenannte Hydroxysäuren. Hydroxysäuren bilden den sauren Bestandteil vieler Früchte, daher auch ihr Beiname „Fruchtsäuren“.

Glykolsäure-Peeling für mittlere Tiefen

Eine solche Fruchtsäure, die in chemischen Peelings häufig verwendet wird, ist die Glykolsäure. Sie wird aus Zuckerrohr gewonnen. Mit bis zu 70%iger Glykolsäurelösung kann ein oberflächliches bis mitteltiefes Peeling durchgeführt werden. Da das oberflächliche Glykolsäurepeeling einfach und schnell durchzuführen ist und nur leichte Rötungen hinterlässt, wurde es auch unter dem Namen „Lunch time Peel“ bekannt. Patienten können es während ihrer Mittagspause durchführen lassen und im Anschluss wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren.

Wirksamkeit klinisch bewiesen

Auf den ersten Blick mag das nicht sehr effektiv klingen. Doch die klinische Wirksamkeit des Glykolsäurepeelings wurde in mehreren Studien gut belegt. Tatsächlich bestätigen die Studienergebnisse recht eindeutig, dass auch ein oberflächliches Glykolsäurepeeling eine erhöhte Kollagensynthese nach sich zieht.

Weitere Fruchtsäuren für kosmetische Zwecke

Weitere Fruchtsäuren, die in der dermatologischen Kosmetik zum Einsatz kommen, sind die Milchsäure, Weinsäure und Zitronensäure. Milchsäure wird oft als Zutat für Feuchtigkeitscremes verwendet, nach neueren Untersuchungen erweist sie sich auch bei Pigmentierungsstörungen als sehr effektiv.

Wie läuft ein Fruchtsäurepeeling ab?

Peeling-Vorbereitung

Am Tag der Behandlung sollte auf alkoholhaltige Gesichtswässer und Make-up verzichtet werden. Männer sollten sich nicht mehr rasieren und auch kein Aftershave mehr verwenden. Vor dem Peeling wird die Haut gründlich gereinigt und entfettet. Die Hautbarriere der Epidermis wird dadurch etwas aufgelockert, sodass das Peeling anschließend besser in die Haut eindringen kann.

Peeling-Auftrag

Danach wird das Peeling mit einem Pinsel aufgetragen. Das erste Peeling erfolgt in der Regel immer mit einer schwächeren Säurelösung, bei Glykolsäure zum Beispiel 20–35 %. Die Einwirkzeit beträgt rund 2 Minuten. Sollten unangenehme Nebenwirkungen wie Brennen oder Stechen auftreten, dann wird die Einwirkzeit verkürzt.

Beendigung des Peelings

Zur Beendigung des Peelings wird eine Neutralisationslösung aufgetragen, die die Wirkung der Fruchtsäure unterbricht. Danach wird das behandelte Areal mit feuchten Kompressen gekühlt, was Patienten zumeist als sehr angenehm empfinden. Wenn erwünscht kann im Anschluss an das Peeling eine spezielle Detox-Gesichtsmaske aufgetragen werden, die die Haut zusätzlich beruhigt und Entzündungen vorbeugt.

Nach der Behandlung

Auf Make-up, Seifen und alkoholhaltige Gesichtswässer sollte in den ersten 3–5 Tagen nach der Behandlung verzichtet werden. Da die Haut nach einem Fruchtsäurepeeling besonders lichtempfindlich ist, sollte unbedingt für einen ausreichenden UV-Schutz (SPF 30+) gesorgt und direktes Sonnenlicht unbedingt vermieden werden. Am besten für 3–4 Wochen nach der Behandlung.

Wiederholtes Peeling für optimale Ergebnisse

Ein oberflächliches Fruchtsäurepeeling muss mehrfach wiederholt werden, um ansprechende Ergebnisse zu erreichen. In der Regel sind 4–8 Sitzungen in Intervallen von 2 bis 4 Wochen nötig.  Um ihre Peeling-Kosten insgesamt zutreffend einzuschätzen, sollten Sie das bedenken. Dabei werden zunehmend die Einwirkdauer und die Konzentration der Fruchtsäure erhöht.

Wann kein Fruchtsäurepeeling?

Kein Peeling bei Infektionen und Unverträglichkeiten

Ein Fruchtsäurepeeling darf nicht durchgeführt werden während akuter Hautinfektionen, wie etwa Herpes simplex. Des Weiteren ist die bekannte Unverträglichkeit eines der Inhaltsstoffe der Peelingsubstanz eine absolute Kontraindikation. Ebenso das Vorliegen einer atopischen Dermatitis oder anderer Ekzeme im zu behandelnden Bereich.

Kein Peeling bei Wundheilungsstörungen

Von einem Fruchtsäurepeeling sollte außerdem abgesehen werden bei bekannten Wundheilungsstörungen wie etwa der Neigung zu Keloiden und hypertrophen Narben. Dermabrasionen, Bestrahlungen, Operationen und eine Akne-Therapie mit Isotretinoin sollten mindestens 3 Monate zurückliegen.

Erhöhte Fotosensibilität, Schwangerschaft

Bei Patienten mit erhöhter Fotosensibilität empfiehlt es sich, ein Peeling in den Sommermonaten oder vor der Reise in südliche Länder zu unterlassen. Und schließlich sollte während Schwangerschaft und Stillzeit ebenfalls kein Fruchtsäurepeeling durchgeführt werden.

Kosten eines Fruchtsäurepeelings

Von den Kosten her ist ein Peeling mit Fruchtsäure eine vergleichsweise günstige Behandlung mit hoher Effektivität und guten Resultaten. Bei LIPS and SKIN in München beginnt die Behandlung mit Fruchtsäurepeeling bei ca. 120 Euro. Dieser Preis ist ein Richtwert und kann entsprechend den Bedürfnissen von Patientinnen und Patienten auch deutlich höher ausfallen.

Berücksichtigen Sie bitte, dass für optimale Ergebnisse in der Regel mehrere Sitzungen erforderlich sind, wenn Sie ein Fruchtsäurepeeling nach den Kosten beurteilen. In der Regel wird ein Behandlungsprogramm mit 3–4 Sitzungen mit Fruchtsäurepeeling Kosten von insgesamt 500–700 Euro (Richtwert) verursachen.

Attraktiv in jedem Alter

LIPS and SKIN Ästhetische Medizin
Dr. med. Eva Maria Strobl
Herzog-Heinrich-Straße 34
80336 München