Fadenlifting München
Hautstraffung ohne OP

Ein Fadenlifting kann abgesunkene Gesichtspartien sanft anheben und die Haut von innen festigen – ohne Skalpell und ohne chirurgisches Facelift.
In meiner Praxis in München behandle ich vor allem Wangen, Kinnlinie, Hängebäckchen, Hals und Augenbrauen. Ziel ist kein starres oder künstlich gestrafftes Gesicht, sondern ein frischerer, klarerer und natürlicher Ausdruck.
Die Behandlung wird bei LIPS and SKIN ausschließlich von Dr. Eva Maria Strobl persönlich durchgeführt.
Fadenlifting auf einen Blick
- Behandlungsziel: Straffung und Konturverbesserung ohne Operation
- Geeignet für: beginnende bis moderate Hauterschlaffung
- Typische Zonen: Wangen, Kinnlinie, Hängebäckchen, Hals, Augenbrauen
- Wirkprinzip: resorbierbare Fäden heben das Gewebe und regen Kollagen an
- Ergebnis: sofort sichtbarer Liftingeffekt, weitere Festigung in den folgenden Wochen
- Haltbarkeit: meist etwa 12–18 Monate, abhängig von Haut, Technik und Fadentyp
- Dauer: Ca. 30–60 Minuten
- Betäubung: Lokale Betäubung
- Ausfallzeit: meist wenige Tage, je nach Umfang der Behandlung
- Kosten: ab ca. 300 € für Monofäden, Silhouette Soft ab ca. 620 €
- Nicht geeignet: bei starker Hauterschlaffung, ausgeprägtem Hautüberschuss, Schwangerschaft oder Stillzeit
Was ist ein Fadenlifting?
Ein Fadenlifting ist eine minimal-invasive Methode zur Hautstraffung ohne OP. Dabei werden feine, abbaubare Fäden unter die Haut eingebracht. Je nach Fadentyp können sie das Gewebe leicht festigen, sichtbar anheben oder die Kollagenbildung anregen.
Das Ergebnis besteht aus zwei Effekten:
- einem sofortigen Straffungs- oder Liftingeffekt durch die Fäden
- einer langfristigen Verbesserung der Hautfestigkeit durch Kollagenneubildung
Die Fäden bauen sich mit der Zeit ab. Die neu angeregte Kollagenstruktur kann aber länger zur Hautfestigkeit beitragen.
Für wen eignet sich ein Fadenlifting?
Ein Fadenlifting eignet sich vor allem für Patientinnen und Patienten, die erste bis moderate Zeichen der Hauterschlaffung bemerken, aber noch kein operatives Facelift wünschen.
Typische Anliegen sind:
- nachlassende Kontur im unteren Gesicht
- leichte Hängebäckchen
- weniger definierte Kinnlinie
- abgesunkene Wangenpartie
- leichte Hauterschlaffung am Hals
- abgesunkene Augenbrauen
- Wunsch nach Straffung ohne zusätzliches Volumen
In meiner Praxis in München prüfe ich zuerst, ob ein Fadenlifting wirklich die passende Methode ist. Nicht jede Haut und nicht jedes Gesicht profitiert gleichermaßen davon.
Wann ist ein Fadenlifting nicht die richtige Behandlung?
Ein Fadenlifting ersetzt kein chirurgisches Facelift. Bei starkem Hautüberschuss, deutlicher Gewebeerschlaffung oder sehr ausgeprägten Hängebäckchen ist ein operatives Lifting oft realistischer.
Auch bei unrealistischen Erwartungen rate ich eher von der Behandlung ab. Ein Fadenlifting kann Konturen verbessern und das Gesicht sanft anheben. Es kann aber keine überschüssige Haut entfernen.
In solchen Fällen bespreche ich offen, ob Hyaluron, Botox, Skinbooster, Polynukleotide, PRP oder ein chirurgisches Verfahren sinnvoller wäre.
Welche Bereiche lassen sich mit Fadenlifting behandeln?
Fadenlifting eignet sich für vielfältige Einsätze im Gesicht und am Hals:
Wangen und Mittelgesicht
Beim Absinken der Wangenpartie kann ein Fadenlifting das Gewebe sanft nach oben ziehen. Dadurch wirken die Gesichtskonturen frischer und die Nasolabialfalte kann indirekt weicher erscheinen.
Jawline und Hängebäckchen
Viele Patientinnen und Patienten wünschen sich wieder eine klarere Kinnlinie. Mit geeigneten Zugfäden kann die Jawline definierter wirken und der Übergang zwischen Gesicht und Hals harmonischer erscheinen.
Hals
Am Hals kann ein Fadenlifting bei leichter bis moderater Hauterschlaffung sinnvoll sein. Bei stärkerem Hautüberschuss sind die Möglichkeiten jedoch begrenzt.
Augenbrauen
Ein Fadenlifting der Augenbrauen kann den Blick etwas öffnen. Der Effekt sollte aber subtil bleiben. Für stark mimische Regionen muss genau geprüft werden, ob Fäden, Botox oder eine Kombination die bessere Lösung sind.
Nasolabialfalte
Die Nasolabialfalte wird meist nicht direkt „weggezogen“. Häufig verbessert sie sich indirekt, wenn die Wangenpartie sanft angehoben wird. Das kann natürlicher wirken als zusätzliches Volumen mit Hyaluron.
Welche Fäden gibt es?
In meiner Praxis arbeite ich je nach Behandlungsziel mit unterschiedlichen Fadentypen. Wichtig ist nicht der Name des Fadens, sondern die passende Technik für das jeweilige Gesicht.
Mono- und Spiral-Fäden
Monofäden und Screw-Fäden eignen sich vor allem zur Hautverbesserung. Sie erzeugen keinen starken Zug, sondern regen die Kollagenbildung an.
Sie kommen zum Beispiel infrage bei:
- feiner Hauterschlaffung
- beginnendem Elastizitätsverlust
- Wangen, Hals oder Kinnlinie
- regenerativen Konzepten zur Hautqualität
Diese Fäden werden meist in größerer Anzahl gesetzt.
COG- und Cone-Fäden
COG- und Cone-Fäden besitzen kleine Widerhaken oder Kegel. Dadurch können sie sich im Gewebe verankern und einen sichtbaren Liftingeffekt erzielen.
Sie eignen sich besonders für:
- Wangen
- Kinnlinie
- leichte Hängebäckchen
- Augenbrauen
- Hals bei geeigneter Hautstruktur
Der Effekt ist stärker als bei Monofäden, aber weiterhin kein Ersatz für ein operatives Facelift.
Silhouette Soft
Silhouette Soft ist ein spezielles Fadenlifting mit bidirektionalen Kegeln. Diese Fäden können das Gewebe stärker anheben und gleichzeitig die Kollagenbildung stimulieren.
Silhouette Soft eignet sich vor allem, wenn ein deutlicherer Liftingeffekt gewünscht ist, zum Beispiel im Mittelgesicht, an den Wangen oder entlang der Kinnlinie.
Die Behandlung ist aufwendiger und kostenintensiver als einfache PDO-Fäden. Deshalb bespreche ich in der Beratung sehr genau, ob der Nutzen in einem guten Verhältnis zu Aufwand und Kosten steht.
Welche Methode für welches Ziel?
Die folgende Einteilung ist nur eine Orientierung. Die genaue Entscheidung hängt von Hautdicke, Gewebe, Mimik, Gesichtsform und gewünschtem Ergebnis ab.
- Mehr Hautqualität: Monofäden oder Screw-Fäden
- Leichte Straffung: PDO-Fäden oder COG-Fäden
- Mehr Kontur an der Jawline: COG-, Cone- oder Silhouette-Soft-Fäden
- Anheben der Wangen: COG-, Cone- oder Silhouette Soft
- Stärkerer Liftingeffekt: Silhouette Soft
- Starker Hautüberschuss: meist eher chirurgische Beratung statt Fadenlifting
- Haarausfall: feine PDO-Monofäden, häufig in Kombination mit PRP oder Polynukleotiden
Ablauf der Behandlung
Vor einem Fadenlifting findet in meiner Praxis immer eine persönliche Beratung statt. Dabei untersuche ich die Haut, prüfe die Gewebestruktur und bespreche realistisch, was mit Fäden erreichbar ist.
Die eigentliche Behandlung kann nicht direkt online gebucht werden. Online buchbar ist zunächst die Beratung. Wenn ein Fadenlifting sinnvoll ist, vereinbaren wir danach einen separaten Behandlungstermin.
Typischer Ablauf:
- Vorbereitung: Reinigung und Desinfektion der Haut
- Anzeichnen der Behandlungsareale und Zugrichtungen
- Lokale Betäubung
- Einbringen der Fäden mit feinen Kanülen
- Anpassung der Spannung: Fäden werden leicht gespannt, um den gewünschten Liftingeffekt zu erreichen
- Kontrolle der Symmetrie
- Nachsorge: Kühlung und Nachsorgehinweise
Die Behandlung dauert meist 30–60 Minuten. Bei umfangreicheren Silhouette-Soft-Behandlungen kann sie länger dauern.
Nachsorge nach dem Fadenlifting
Die Nachsorge ist beim Fadenlifting besonders wichtig. Die Fäden müssen sich in den ersten Tagen ruhig ins Gewebe integrieren.
In den ersten Tagen empfehle ich:
- nicht stark lachen, kauen oder grimassieren
- keine kräftige Gesichtsmassage
- keine kosmetischen Gesichtsbehandlungen
- kein Zahnarzttermin direkt nach der Behandlung
- kein Sport, keine Sauna, kein Solarium
- vorsichtig kühlen, aber nicht vereisen
- möglichst auf dem Rücken schlafen
- die behandelten Bereiche nicht unnötig berühren
Je nach Behandlungsumfang kann ein Spannungsgefühl deutlich spürbar sein. Deshalb sollte die Behandlung nicht unmittelbar vor wichtigen beruflichen oder gesellschaftlichen Terminen geplant werden.
Wann sieht man das Ergebnis?
Ein erster Effekt ist meist direkt nach der Behandlung sichtbar. Die Haut wirkt straffer und die Kontur klarer.
In den folgenden Wochen kann sich das Ergebnis weiter verbessern, weil die Fäden die Kollagenbildung anregen. Das volle Ergebnis lässt sich meist nach einigen Wochen bis wenigen Monaten besser beurteilen.
Wie lange hält ein Fadenlifting?
Die Haltbarkeit hängt von Fadentyp, Hautqualität, Alter, Stoffwechsel, Mimik und Lebensstil ab.
Als grobe Orientierung gilt:
- Monofäden: eher hautverbessernder Effekt, meist mehrere Monate
- PDO-/COG-Fäden: häufig etwa 9–12 Monate
- stärkere Cone- oder Silhouette-Soft-Fäden: häufig etwa 12–18 Monate
Eine Auffrischung ist grundsätzlich möglich, sollte aber individuell geplant werden.
Risiken und Nebenwirkungen
Ein Fadenlifting ist minimal-invasiv, aber keine einfache Beauty-Behandlung. Es ist ein ärztlicher Eingriff mit möglichen Nebenwirkungen.
Möglich sind:
- Schwellungen oder Rötungen
- Blutergüsse
- Spannungsgefühl
- Druck- oder Zugschmerz
- Vorübergehende Asymmetrien
- kleine Unebenheiten
- tastbare Fäden oder Knoten
- Fadenenden, die korrigiert werden müssen
- Infektionen
- selten Gefäßverletzungen oder Embolien
Ich bespreche diese Punkte vor jeder Behandlung ausführlich. Mir ist wichtig, dass Patientinnen und Patienten nicht nur die Vorteile kennen, sondern auch die Grenzen und Risiken.
Fadenlifting Kosten in München
Die Kosten hängen vom Behandlungsareal, vom Fadentyp und von der Anzahl der benötigten Fäden ab. Die Abrechnung erfolgt nach GOÄ. Die folgenden Preise sind Richtwerte und können im Einzelfall abweichen.
Tabelle kann horizontal verschoben werden
| Behandlung | Richtpreis (inkl. MwSt) |
|---|---|
| Mono-Fäden 2 × 10-15 Stk | 280-395 € |
| Screw-Fäden 2 × 2-4 Stk | 280-420 € |
| COG-Fäden 2 × 2-4 Stk | 400-800 € |
| Cone-Fäden 2 × 2-3 Stk | 520-800 € |
| SILHOUETTE SOFT 2 x 1 Stk | 620-800 € |
| SILHOUETTE SOFT 2 × 3 Stk | 1.800-2.200 € |
| SILHOUETTE SOFT 2× 5 Stk | 2.900-3.200 € |
| SILHOUETTE SOFT 2 × 6 Stk | 3.700-4.000 € |
| Beratungsgespräch | 75 € |
Gerade bei größeren Behandlungen mit Silhouette Soft können die Kosten deutlich steigen. Deshalb ist eine ehrliche Beratung wichtig: Nicht immer ist ein Fadenlifting langfristig die sinnvollste oder wirtschaftlich beste Lösung.
Fadenlifting oder Hyaluron?
Hyaluron ersetzt verlorenes Volumen. Ein Fadenlifting hebt und stabilisiert abgesunkenes Gewebe.
Vereinfacht gesagt:
- Hyaluron eignet sich bei Volumenverlust, eingefallenen Arealen oder Konturaufbau.
- Fadenlifting eignet sich bei leichter bis moderater Gewebeerschlaffung.
- Kombinationen können sinnvoll sein, wenn Volumenverlust und Hauterschlaffung zusammen auftreten.
In meiner Praxis entscheide ich nicht nach Trend, sondern nach Gesichtsanatomie und gewünschtem Ergebnis.r Behandlung ausführlich. Mir ist wichtig, dass Patientinnen und Patienten nicht nur die Vorteile kennen, sondern auch die Grenzen und Risiken.
Fadenlifting oder Facelift?
Ein Fadenlifting ist eine sanfte Alternative für Patientinnen und Patienten, die noch kein operatives Facelift wünschen. Es kann Konturen verbessern und leichte bis moderate Erschlaffung korrigieren.
Ein chirurgisches Facelift ist aber deutlich stärker und dauerhafter. Bei starkem Hautüberschuss oder weit abgesunkenem Gewebe ist es meist überlegen.
Ich empfehle ein Fadenlifting nur dann, wenn ich realistisch ein natürliches und sichtbares Ergebnis erwarten kann.
PDO-Fäden bei Haarausfall
PDO-Fäden werden nicht nur im Gesicht eingesetzt. In bestimmten Fällen können feine Monofäden auch bei Haarausfall verwendet werden.
Dabei werden sehr dünne, resorbierbare Fäden in die Kopfhaut eingebracht. Ziel ist nicht ein Lifting, sondern eine regenerative Reizung der Kopfhaut. Die Behandlung soll die Durchblutung, die Gewebereaktion und die Aktivität der Haarwurzeln unterstützen.
In meiner Praxis in München kombiniere ich PDO-Fäden bei Haarausfall häufig mit PRP oder Polynukleotiden. Besonders sinnvoll kann das bei beginnendem Haarverlust, dünner werdendem Haar oder diffuser Ausdünnung sein.
Wichtig ist: PDO-Fäden ersetzen keine Haartransplantation. Bei weit fortgeschrittenem Haarausfall oder bereits kahlen Arealen sind die Möglichkeiten begrenzt. Deshalb prüfe ich vorab, ob eine regenerative Behandlung der Kopfhaut realistisch sinnvoll ist.

Beratung und Terminvereinbarung
Sie möchten herausfinden, welche Methode für Sie die richtige ist? Ich berate Sie individuell und ehrlich.
Sie benötigen dafür lediglich eine E-Mail-Adresse und eine Telefonnummer.
FAQ – Fadenlifting München
Ein Fadenlifting ist eine minimal-invasive Behandlung zur Hautstraffung ohne Operation. Dabei werden abbaubare Fäden unter die Haut eingebracht, um Gewebe zu heben und die Kollagenbildung anzuregen.
Geeignet ist ein Fadenlifting vor allem bei beginnender bis moderater Hauterschlaffung. Typische Anliegen sind Hängebäckchen, eine weichere Jawline, abgesunkene Wangen oder leichte Hauterschlaffung am Hals.
Bei starkem Hautüberschuss oder sehr ausgeprägter Gewebeerschlaffung ist ein Fadenlifting meist nicht ausreichend. Dann kann ein chirurgisches Facelift die realistischere Option sein.
Je nach Fadentyp, Hautqualität und Lebensstil hält das Ergebnis meist etwa 12–18 Monate. Bei einfacheren PDO-Fäden kann die Haltbarkeit kürzer sein.
Ein erster Liftingeffekt ist meist sofort sichtbar. Die zusätzliche Hautfestigung entwickelt sich in den folgenden Wochen durch die angeregte Kollagenbildung.
Die Behandlung erfolgt unter lokaler Betäubung. Während der Behandlung ist sie meist gut tolerierbar. Danach können Spannungsgefühl, Druckschmerz oder Zugschmerzen für einige Tage auftreten.
Viele Patientinnen und Patienten sind nach wenigen Tagen wieder gesellschaftsfähig. Schwellungen, Blutergüsse oder Spannungsgefühl können aber länger sichtbar oder spürbar sein.
In den ersten Tagen sollten starke Mimik, kräftiges Kauen, Sport, Sauna, Solarium, Gesichtsmassagen und kosmetische Behandlungen vermieden werden. Auch Zahnarzttermine sollten nicht direkt nach dem Fadenlifting geplant werden.
Häufig behandelt werden Wangen, Jawline, Hängebäckchen, Hals und Augenbrauen. Auch die Nasolabialfalte kann indirekt weicher wirken, wenn die Wangenpartie angehoben wird.
Ja, bei leichten bis moderaten Hängebäckchen kann ein Fadenlifting die Kinnlinie wieder klarer wirken lassen. Bei starkem Hautüberschuss ist der Effekt begrenzt.
Ja. Die Jawline gehört zu den häufigsten Behandlungsarealen. Ziel ist eine klarere Kontur zwischen Gesicht und Hals, ohne das Gesicht künstlich zu verändern.
Bei leichter bis moderater Hauterschlaffung am Hals kann ein Fadenlifting sinnvoll sein. Bei stärkerem Hautüberschuss ist ein operatives Verfahren meist effektiver.
Das hängt vom Problem ab. Hyaluron ersetzt Volumen, Fadenlifting hebt und stabilisiert Gewebe. Häufig ist eine Kombination sinnvoll, wenn Volumenverlust und Hauterschlaffung zusammen auftreten.
Bei beginnender bis moderater Hauterschlaffung kann ein Fadenlifting eine sanfte Alternative sein. Es ersetzt aber kein chirurgisches Facelift bei starkem Hautüberschuss.
Je nach Ziel kommen Monofäden, Screw-Fäden, COG-Fäden, Cone-Fäden oder Silhouette Soft infrage. Die Auswahl hängt von Haut, Areal, gewünschtem Effekt und Gewebestruktur ab.
PDO-Fäden werden häufig für leichte Straffung und Kollagenstimulation verwendet. Silhouette Soft arbeitet mit stärkeren Kegeln und eignet sich eher für einen deutlicheren Liftingeffekt.
Normalerweise sind die Fäden nicht sichtbar. In der Anfangszeit können sie je nach Areal und Fadentyp manchmal tastbar sein. Kleine Unebenheiten bilden sich meist zurück oder lassen sich korrigieren.
Möglich sind Schwellungen, Blutergüsse, Spannungsgefühl, Druckschmerz, vorübergehende Asymmetrien, Unebenheiten, tastbare Fäden oder selten Infektionen. Diese Risiken bespreche ich vor jeder Behandlung ausführlich.
Ja. Botox kann in bestimmten Fällen sinnvoll sein, wenn mimische Muskelaktivität das Ergebnis beeinflussen könnte. Die Kombination wird individuell geplant.
Ja. Wenn zusätzlich Volumen fehlt, kann Hyaluron das Ergebnis ergänzen. Dabei ist wichtig, nicht zu viel Volumen aufzubauen, damit das Gesicht natürlich bleibt.
Ja. Regenerative Behandlungen können die Hautqualität verbessern und ein Fadenlifting sinnvoll ergänzen. Welche Kombination passt, hängt vom Hautzustand ab.
Die Kosten beginnen in meiner Praxis bei etwa 300 € für Monofäden. Silhouette Soft beginnt bei etwa 620 €. Größere Behandlungen können deutlich teurer sein.
Ein Fadenlifting muss sorgfältig geplant werden. In der Beratung prüfe ich, ob die Methode geeignet ist, welche Fäden sinnvoll sind und ob Aufwand, Kosten und erwartbarer Effekt zusammenpassen.
Nein. In Schwangerschaft und Stillzeit führe ich kein Fadenlifting durch.
Ja. Auch Männer können von einem Fadenlifting profitieren, vor allem bei nachlassender Kinnlinie oder beginnenden Hängebäckchen. Die Planung erfolgt etwas anders, weil männliche Gesichtskonturen erhalten bleiben sollen.
Ein Fadenlifting kann grundsätzlich wiederholt werden. Der richtige Zeitpunkt hängt vom Ergebnis, vom Fadentyp und von der Entwicklung der Haut ab.
Ja. Feine PDO-Monofäden können auch in die Kopfhaut eingebracht werden. Ziel ist dabei keine Straffung, sondern eine regenerative Stimulation der Kopfhaut und der Haarwurzeln.
PDO-Fäden können bei beginnendem Haarverlust, dünner werdendem Haar oder diffuser Ausdünnung sinnvoll sein. Bei weit fortgeschrittenem Haarausfall oder kahlen Arealen sind die Möglichkeiten deutlich begrenzt.
Ja. In meiner Praxis kombiniere ich PDO-Fäden bei Haarausfall häufig mit PRP oder Polynukleotiden. Diese Kombination kann sinnvoll sein, wenn die Haarwurzeln noch aktiv sind und die Kopfhaut regenerativ unterstützt werden soll.

Über die Autorin:
Dr. med. univ. Eva Maria Strobl ist Inhaberin der Praxis LIPS and SKIN Ästhetische Medizin in München. Sie ist ausgebildete Fachärztin für Allgemeinmedizin (MedUni Wien) und seit mehr als 10 Jahren spezialisiert auf nicht-chirurgische ästhetische Eingriffe. Sie ist Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Botulinum-Therapie e.V (DGBT), der German Society of Anti-Aging Medicine e.V. (GSAAM) und im Network Global Health. Sie publiziert regelmäßig Beiträge in ihrem Blog und auf DocCheck.
